Die Geschichte der Visuellen Identität
Willkommen zur ersten Ausgabe unseres Das ist Berlin, Bitch! Magazins. Seien wir mal ehrlich, jeder kennt das Logo inzwischen. Und heute erzählen wir über die Entstehungsgeschichte der Visuellen Identität.
Wir haben ein paar Kommentare gelesen die meinten, wir sollten doch stringent zu „dit is Berlin, Bitch!“ umbenennen.
Das war auch von Anfang an der Name.
Warum schwanken wir hin und her schwanken damit?
Na weil wir größer sind als nur Berlin.
Ich weiß, wir Berliner sind schon echt verliebt in uns selbst. Die Gentrifizierung unserer geliebten Heimatstadt hilft nicht gerade gegenüber nicht-Berlinern mehr Toleranz aufzubauen.
Aber müssen wir auch garnicht. Wenn du echter Berliner bist, nenn uns halt „Dit is Berlin, Bitch!“ oder was auch immer du willst. Ist uns halt genau so Schnuppe wie dir die Meinung von Nicht-Berlinern.
Wer schreibt’n das hier gerade?
Zum Beispiel die Entscheidung dass wir einen Discord Channel aufbauen. Der ist auch schon so gut wie fertig. Bald launched der Channel, also tritt mal bei um nichts zu verpassen!
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Dieser ist dein digitales Wohnzimmer für alle Berlin-Liebhaber, wo wir die echte, ungefilterte Seele der Stadt teilen. | 433 members
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Wir hoffen mal einfach, er packt nicht noch einen Master rauf.
Die Geburt der Visuellen Identität
Wie unsere Zusammenarbeit entstanden ist, ist ne lustige Story.
Damals hatten wir gemeinsame Freunde. Meine Ex-Freundin hatte nen guten Kumpel, der war befreundet mit Ben. Ben, der Kumpel und noch ein Atze kamen damals mit der Idee eine Merchandise Brand aufzubauen. Der Name sollte „Szeneviertel“ lauten. Die hatten mich gefragt ob ich ein Logo gestalten kann.
Das Logo sollte den Spirit der Stadt irgendwie fassen. Wir haben viel hin und her probiert, kamen dann zum Schluss darauf einen Berliner Bär zu nehmen (offensichtlich warum).
Das erste Logo
Der sollte dann was cooles machen.
Was cooles?
Damals war es voll cool, mit Baustellen Abgrenzungsmauern die Treppen der U-Bahn Eingänge auf voll Suff runterzusliden.
Mies gefährliche, beschissene Idee. Die Leute haben sich nach der Reihe verletzt, sind voll besoffen zu fünft auf einem dieser Schilder runtergerutscht.
Die Atzen wollten das ganze Merchandise Brand Projekt dann halt starten, haben es dann aber doch nicht gemacht.
Es wurde dann abgesagt, aber ich hatte das Logo schon gestaltet. Eine der guten ersten Erfahrungen wie man es nicht machen sollte als Freiberufler.
Alle hatten sich dann auch entschuldigt, außer Ben. 😂
Ich hab ihn dann outgecallt auf Instagram und sein Profil markiert.
Ben hat das wahrscheinlich auch garnicht absichtlich getan, er war halt am chillen. Er hat sich dann doch entschuldigt, direkt als Antwort auf die Story wo ich ihn markiert habe. Wir sind dann doch auf einen Nenner gekommen.
In der Tat kam er später nochmal zurück und fragte mich, ob er das Logo für seine komische Seite Das ist Berlin, Bitch! benutzen kann.
Statt für das Logo einfach zu verkaufen, haben wir einen smarten Business deal ausgemacht. Der Rest ist Geschichte 😉
Der ganze Trend mit den runtersliden der Bahn Treppen ging weiter. Das war halt einfach so grenzwertig unbedacht, dass es dann irgendwie zum Trend wurde. Viele haben’s nach der Party auf Suff nachgemacht und ein Video eingesendet. Das ist Berlin Bitch war damals ungefähr auf 200.000 Follower und hatte einen guten Hype gecatcht.
Ich dachte mir nur so: Digga, was erschafft Ben für ein Monster.
übelst degenerative und lustig, aber auch so zero fucks given.
Erst später checkte ich, wie viel vom Berliner Spirit eigentlich in der ganzen Art und Weise wie er die Marke aufgebaut hat, drin steckt.
Vielleicht ist es auch viel weniger ein Projekt was „eine“ Person „geschaffen“ hat, sondern was wir als Berlin zusammen aufgebaut haben.
Ich muss sagen, es gibt wenige Instagram Seiten mit so viel Engagement und Community Feeling. Es ist schön ein Teil hiervon zu sein und für und mit dieser Marke zusammen zu arbeiten.
Auch wenn es nicht immer nicer Scheiß der gezeigt wird, es hat immer ein Beisammensein. Es hat immer die Stadt als ganzes betrachtet, niemanden ausgegrenzt.
Manchmal lustig; manchmal auf die Schnauze; aber immer echt. Und zusammen.
Um was wird’s hier zukünftig handeln?
Das wissen wir selbst noch nicht ganz. Was wir machen wollen, ist authentisch berichten über Events, Themen und Probleme die wir als Stadt heutzutage so facen. Wie oft wir veröffentlichen werden, ist auch noch nicht klar. Vielleicht biweekly oder monatlich, aber mal sehen!
Die nächste Folge wird sich um das Thema „Clubsterben“ handeln in Berlin. Gibt aufjedenfall genug zu meckern hier. Schreibt mir aufjedenfall mal was ihr hier auch lesen wollt, ihr seid Teil der Community!
Mit besten Grüßen,
Tarkan und Ben
Tarkan TuranBerlin
Instagram: @gutertark
Ben HengstmannBerlin
Instagram: @dasistbenbitch